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23. Workshop-Kongress Politische Psychologie

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Wie wir (gewesen) sein sollen:
Zur Politischen Psychologie von
Identitäts- und Erinnerungsbrüchen in Deutschland.
23. Workshop-Kongress PP

5.-7. November 2004, Universität Halle-Wittenberg,
Stiftung Leucorea, Institut für Hochschulforschung, Wittenberg

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23. Workshop-Kongress Politische Psychologie

 "Wie wir (gewesen) sein sollen": Zur Politischen Psychologie von Identitäts- und Erinnerungsbrüchen in Deutschland

 

05. bis 07. November 2004, Stiftung LEUCOREA, Institut für Hochschulforschung, Wittenberg

 

Am ersten Tagungstag findet abends die Eröffnung einer für zwei Monate in der Stiftung LEUCOREA präsentierten Ausstellung zum Werk Hans Winklers statt.

 

 

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Freitag, 05.11.04, Nachmittag

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14:00-14:30 Eröffnung der Veranstaltung, Begrüßung

Stiftung Leucorea: Christine Grabbe (Wittenberg),

HoF Wittenberg: Reinhard Kreckel (Halle/Wittenberg),

Begrüßung und Tagungseröffnung durch den Vorsitzenden der Sektion PP (BDP): Thomas Kliche (Hamburg)

 

14:30-15:45 Eröffnungsvortrag

Hannes Heer (Hamburg):

Vom Verschwinden der Täter. Die Suche der Deutschen nach einer passenden Vergangenheit.

 

15:45-16:15 Kaffeepause

 

 

AG 1: Stereotype und Erinnerungspolitiken bei der Polizei, Freitag, 16:15-17:35

 

Heidi Mescher/Rainer Dollase (Bielefeld):

Islamophobie bei PolizeibeamtInnen in West- und Ostdeutschland

 

Michael Sturm/Schmid, Daniel (Leipzig):

Möglichkeiten und Grenzen historischer Bildungsarbeit mit Polizeibeamten

 

 

AG 2: Psychoanalytische Zugänge zur Auseinandersetzung mit Vergangenheit, Freitag, 16:15-17:35

 

Peter Giesers (Berlin):

Die Wiederkehr des Wiederholungszwangs. Über die Modifikation eines alten Konzepts

 

Christine Kirchhoff (Berlin):

Es wird so gewesen sein. Zur Nachträglichkeit kollektiver Erinnerungsprozesse 

 

 

AG 3: Intergenerative Weitergabe von Erinnerungen und Traumata I, Freitag, 16:15-17:35

 

Sabine Moller/Natalija Barbic (Essen):

Vergleichende Tradierungsforschung. Vorstellung vom 2. Weltkrieg in postsozialistischen Erinnerungsgemeinschaften

 

Regina Plaßwilm (Düsseldorf):

Erinnerungskultur von ZwangsarbeiterInnen aus Ost- und Westeuropa" - eine vergleichende Untersuchung lebensgeschichtlicher Interviews

 

 

AG 4: Interkulturalität - Traditionswandel -  Identitätsverschiebungen, Freitag, 16:15-17:35

 

Svetlana Changina-Schlüter (Berlin):

Interkulturelle Verschiebungen. Zum Problem von Identitätswandlungen bei russischen Deutschen.

 

Ullrich Günther (Lüneburg):

Indien: Politisch-kulturelle Traditionen und organisationales Verhalten zwischen Kollektivismus und Individualismus

 

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Freitag, 05.11.04, Abend

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18:00-19:30 Mitgliederversammlung der Sektion Politische Psychologie (PP) im Berufsverband Deutscher PsychologInnen (BDP)

 

20:00 Michael Löffelholz (Hamburg):

Erinnerung an einen verfemten Maler der Dissidenz. Anschließend Eröffnung der Ausstellung zum Werk Hans Winklers

 

 

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Samstag, 06.11.04, Vormittag

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AG 1: Opfer-Täter-Mitläufer-Dreieck I. Historisch-politische Bildungs- und Erinnerungsarbeit, Samstag, 9:00-11:00

 

Stephan Marks (Freiburg):

"Die Wurzeln sind in den Verfolgern zu suchen, nicht in den Opfern" (Adorno). Das Forschungsprojekt "Geschichte und Erinnerung": Methoden, Ergebnisse, Konsequenzen

 

Christel Gärtner (Essen):

Die "NS-Generation" und der schwierige Umgang mit der Schuld. Zum Spannungsverhältnis von moralischer und politischer Urteilsfähigkeit

 

Michael Elm (Berlin):

"Holokaust" und Film in der Politischen Bildung

 

 

AG 2: Vorstellungen und Orte des Erinnerns I. Wissenschaft und Denkmal, Samstag, 9:00-11:00

 

Jehuda Jakubowsky-Jeshay (Leipzig):

The Absence of Absence, or On Aesthetics of Memorial Representation, Writing National Histories and Ethical Stands

 

Maren Ullrich (Oldenburg):

Das "Baumkreuz" bei Eisenach -

ein Beitrag zur Erinnerungskultur an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze

 

Annette Leibing (Toronto):

Moderne Medizin, Memoria und die verschlungenen Pfade des Seins

 

 

AG 3: "Wir" und "die Anderen", Samstag, 9:00-11:00

 

Claudia Jost (Düsseldorf):

Hannah Arendt, Karl Jaspers und Martin Heidegger: ein schwieriger Dialog über Deutschland.

 

Czeslaw Plusa (Gdanska, Polen):

Angesichts der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Deutschlands. Dargestellt am Beispiel der literarischen  und zeitgeschichtlichen Texte von Gottfried Benn, Dieter Wellershoff und Christian Kracht.

 

Hyacinthe Ondoa (Leipzig):

Welche Vergangenheit brauchen "Wir"? Erinnerung und Identität in Monika Marons Stille Zeile Sechs und Hermann Kants Kormoran

 

 

AG 4: Identitätsbrüche und Körper(-politiken), Samstag, 9:00-11:00

 

Rebecca Pates (Leipzig):

Identitätsbrüche und Queer Theory

 

Helge Jannik (Hamburg):

Kriterien für Realität und Wahrheit bei der Analyse von Erinnerungen an sexuellen Missbrauch

 

11:00-11:30 Kaffeepause, gemeinsamer Spaziergang zum Alten Rathaus

 

11:30-13:00  Podiumsdiskussion im Alten Rathaus Wittenbergs:

"Der Nutzen der Vergangenheit - welche politische Kultur der Erinnerung brauchen wir?"

     

Hannes Heer (Hamburg), Friedrich Schorlemmer (Wittenberg), N.N., Mod. Thomas Kliche (Hamburg)

 

13:00-14:30 Mittagspause

 

 

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Samstag, 06.11.04, Nachmittag

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13:00-15:00 Mitgliederversammlung der Sektion PP, Landesgruppe Sachsen-Anhalt

 

14:15-15:30 Hauptvortrag, Helmut Fehr (Rzeszów, Polen):

Historische und "vergeltende" Gerechtigkeit. Ambivalenzen der Geschichtspolitik "von oben" nach 1989 (Deutschland, Polen und die Tschechische Republik)

 

15:30-16:00 Kaffeepause

 

 

AG 1: Opfer-Täter-Mitläufer-Dreieck II. Schuld- und Traumaverarbeitung, Samstag, 16:00-17:20

 

Katharina Gajdukowa (Berlin):

Geschichtspolitische Identitäten und Traumabearbeitung in MfS-Täter-Opfer-Begegnungsprojekten

 

Bettina Greiner (Berlin):

"Der Preis der Anerkennung" - Speziallagerhaft in der SBZ/DDR 1945-1990 im Spiegel der Berichte ehemaliger Häftlinge und ihre öffentliche Resonanz.

 

 

AG 2: Vorstellungen und Orte des Erinnerns II. Museen und Ausstellungen, Samstag, 16:00-17:20

 

Katrin Pieper (Berlin):

Das Jüdische Museum Berlin als Teil der deutschen Erinnerungskultur

 

Susanne Hagemann (Berlin):

Volksempfänger, Bombe, Salatsieb. Geschichtsnarrative in ost- und westdeutschen Museen.

 

 

AG 3: Workshop , Samstag, 16:00-17:20

Roland Bloch (Wittenberg) & Frank Hüttmann (Hamburg):

"Wir sind wir". Nationale Erinnerungsgebiete

 

 

AG 4: Intergenerative Weitergabe von Erinnerungen und Traumata I, Samstag, 16:00-17:20

 

Heidi Mönnich-Marks (Freiburg):

"Jemanden öffentlich beschämen ist wie Blutvergießen" (Talmud). Zur Bedeutung von Scham und Schamabwehr im Nationalsozialismus und Aspekte transgenerationaler Weitergabe.

 

Gesa Koch-Wagner (Garbsen):

Gefühlserbschaft aus Nazizeit und Krieg

 

17:20-17:50 Kaffeepause

 

 

AG 1: Opfer-Täter-Mitläufer-Dreieck III. Schuld- und Traumaverarbeitung, Samstag, 17:50 -19:10

 

Arvi Sepp (Leuven):

Trauma und Erinnerung. Überlegungen zur Identitätsproblematik in den Tagebüchern Victor Klemperers

 

Martin Blumenthal-Barby (New Haven):

Resuscitating the Silenced, or W.G. Sebald´s  "Die Ringe des Saturn"

 

 

AG 2: Vorstellungen und Orte des Erinnerns (III). Ausstellungen und Stadt, Samstag, 17:50 -19:10

 

Sabine Vogel (Berlin):

"Wie wir gewesen sein könnten": Zeitgeschichtliche Ausstellungen "Wie war das eigentlich?"

Jens Hommel (Dresden):

Erinnerungsort Dresden

 

 

AG 3: Fortsetzung Workshop, Samstag, 17:50 -19:10

 

"Wir sind wir". Nationale Erinnerungsgebiete

 

 

AG 4: Intergenerative Weitergabe von Erinnerungen und Traumata II, Samstag, 17:50 -19:10

 

Iris Wachsmuth (Berlin):

Intergenerative Weitergaben von Erinnerung an NS und DDR in deutschen Familien

 

Kornelia Beer (Mittweida):

Vertreibung aus den damaligen deutschen Ostgebieten im Leben von drei Generationen

 

 

AG 5: Workshop, Samstag, 17:50 -19:10

 

Peter Giesers (Berlin):

Historisierung und Zeitlosigkeit im therapeutischen Prozeß. Über Verlust und Verleugnung der Zeit bei schweren Neurosen und die Wiedergewinnung der zeitlichen Dimension im Narrativ

 

19:10 -20:30 Abendessen

 

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Samstag, 06.11.04, Abend

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20:30 "Alltagsgeschichte der DDR". Besuch bei Pflug e.V.

 

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Sonntag, 07.11.04, Vormittag

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9:00-10:15 Hauptvortrag

 

Bernd Six (Halle, angefragt):

Soziale Identitäten und Vorurteile. Ein Ost-West-Vergleich

 

 

AG 1: Politische Psychologie der Arbeitslosigkeit, Sonntag, 10:15- 11:35

 

Bernd Sonntag (Berlin):

Tiefenpsychologische Gedanken zum Phänomen "Arbeitslosigkeit"

 

Hendrik Berth (Dresden):

Identität, Arbeitslosigkeit, politische Einstellungen. Ergebnisse der Sächsischen Längsschnittstudie

 

 

AG 2: Workshop, Sonntag, 10:15- 11:35

 

Lieselotte Hermes da Fonseca (Hamburg)/Jens Hüttmann (Wittenberg):

Zum Ende des Erzählens von Geschichte(n) - wenn Hitler und Jesus gleichermaßen "leibhaftig" auftreten. "Der Untergang" und "Die Passion Christ"

 

 

AG 3: Erinnerungs- und Identitätsbrüche des "Volks", Sonntag, 10:15- 11:35

 

Daniel Schmidt (Leipzig):

Konjunkturen des "Volks"

 

Manuela Tesak (Wien):

Das Ende der Nachkriegsidentität in Österreich?

 

 

AG 4: Diskurse über Ostdeutschland - Akteure und Stereotypen, Sonntag, 10:15- 11:35

 

Thomas Ahbe (Leipzig):

Die diskursive Konstruktion der Ostdeutschen seit 1989. Akteure - Stereotypen - Identitäten.

 

Tilmann Kern/Anne Dölemeyer (Leipzig):

"Der Osten als Sonderwirtschaftszone - not handicapped but with special needs"

 

11:35-12:00 Kaffeepause

 

 

AG 1: Politische Psychologie des Scheiterns, Sonntag, 12:00-13:20

 

Christine Hentschel (Leipzig):

Der Schlanke Staat und der dicke Körperverwalter: Zur Regulierung der Fettleibigkeit

 

Elena Futter (Leipzig):

ALG II und die Privatisierung des sozialen Problems

 

 

AG 2: Fortsetzung Workshop, Sonntag, 12:00-13:20

 

Zum Ende des Erzählens von Geschichte(n) - wenn Hitler und Jesus gleichermaßen "leibhaftig" auftreten. "Der Untergang" und "Die Passion Christ"

 

 

AG 3: "Unternehmertum - Führungstechniken" in Ost und West, Sonntag, 12:00-13:20

 

Maike Tibus (Aachen):

Die Auswirkungen und Zusammenhänge zwischen Unternehmerpersönlichkeit, Handlungsstrategien und Unternehmenserfolg im Ost-Westdeutschen Vergleich

 

Ronny Müklisch (Leipzig):

"Die Chance ist hier -  nun liegt's an Dir!" Führungstechniken im Netzwerk-Marketing: Das Beispiel der Firma "All Communication Networks"

 

 

AG 4: Geschichtsbilder in Deutschland und Polen, Sonntag, 12:00-13:20

 

Klaus Neumann (München):

Warum nicht zusammenwächst, was weiter schwärt. Einige Gedanken zu den Hintergründen innerdeutscher Befindlichkeiten.

 

Marian Krawietz (Köln):

Geschichtsbild im Online-Panel. Eine vergleichende Untersuchung an polnischen und deutschen Nutzern des www.

 

13:20-14:30 Mittagspause

 

 

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