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Willkommen bei der Sektion Politische Psychologie!

Was Politische Psychologie bietet und leistet

 

Politische Psychologie (PP) befasst sich mit Zusammenhängen zwischen Macht und Herrschaft einerseits, unserer Subjektivität andererseits - also mit Gefühlen, Vorstellungen, Überzeugungen und Verhalten in Politik und Gesellschaft: zwischen Nachbarn, Völkern, Minderheiten, Gruppen, aber auch Kollegen, Vorgesetzten und Untergebenen. Wie entstehen Fremdenfeindlichkeit, Nationalismus, Hass und Vorurteile? Liegen Kriege wirklich in der 'Natur des Menschen'? Warum sind Männer so viel häufiger gewalttätig als Frauen? Auf welche Emotionen und Handlungsmuster stützt sich die Herrschaft von Diktaturen? Was motiviert Menschen zur Zivilcourage, was zur Anpassung? Warum betrachten viele die Zerstörung der Biosphäre mit solcher Gleichgültigkeit? Wie können interkulturelle Konflikte verstanden und beigelegt werden? Welche intergenerationalen Folgen haben historisches Unrecht und politische Traumatisierung - für die Familien der Täter, der Opfer, der Mitläufer?

 

Um solche Fragen zu klären, beobachten Politische Psychologen die Medien, Parteien, Organisationen und gesellschaftliche Mentalitäten. Sie erforschen die Entstehung, Verankerung und Weitergabe von politischen Haltungen, Einstellungen und Entwürfen. Die Methoden und Ansätze sind dabei äußerst vielseitig. PP trägt dazu bei, dass

  • psychologisch fundierte Lösungen für soziale Probleme und die Belastungen durch sozialen Wandel erarbeitet werden, während sich die herkömmlichen wirtschaftlichen und medizinischen Lösungen immer öfter als unbrauchbar und unterkomplex erweisen.
  • staatliche und gesellschaftliche Verbesserungsansätze die Grundlagen menschlichen Fühlens und Denkens berücksichtigen und deshalb besser funktionieren.
  • Innovationen sozial verträglich erfolgen.
  • die langfristigen psychischen Wirkungen zerstörerischer Konflikte - von Mobbing bis Krieg - besser verstanden werden, damit wir Frieden und Verständigung gezielt voranbringen können.
  • psychologische Diagnosen sinnvoll und sachgerecht auf gesellschaftliche Fragen angewendet werden, damit die wichtigen Ursachen politischer Entwicklungen bearbeitet werden können, statt dass die Menschen auf das Horoskop, die Magenverstimmung oder den fragwürdigen Charakter irgendwelcher Politiker starren.
  • Parteien, Verbände, Medien und gemeinnützige Organisationen am dringend nötigen psychologischen Wissen teilhaben.
  • psychologische Interventionen in Politik und Gesellschaft eine verlässliche, hohe Qualität aufweisen.